Freitag, Juni 26, 2009

Boom!



Boom! macht es und wieder ist jemand tot.
Heute erfuhr ich es vor dem Internet und TV per SMS.
Die Welt steht Kopf.
Michael Jackson ist tot.

T.O.T.!

Auf MTV läuft ein Special, sogar N-TV bringt eine Sondersendung.
Irgendwas war es, das die Welt bewegte. Und faszinierte.
Genialer Sänger, Tänzer, Entertainer.
Und doch so einsam.
Ein großes Kind, gefangen im Körper eines Erwachsenen.
Peter Pan. Märchenkönig. Allein im großen Schloss.

Was wohl in ihm vorging während er Toureen, Pressetermine und Plattenaufnahmen hinter sich brachte? Vielleicht hat er das nie gewollt? Sich eingeredet, dass er's will? Oder war es doch sein Leben und er hat irgendwann vergessen, dass er nicht mehr so fit ist wie früher?

Alles Spekulationen. Und jetzt ist er tot. Einfach so.

Boom! Zeit zurückdrehen!
KleinKat. steht im Wohnzimmer und hört zum 145. mal den "earth song", "black or white" oder "billie jean". Tanzend, schwelgend, laut mitsingend.
Ich wusste : DAS will ich auch!
Singen, Leute begeistern, meine Stimme erheben für mich und die, die mir wichtig sind.
Und dann der Tag, an dem die heilige Kassette kaputt ging und ich unglaublich traurig war. Da
waren doch Michael Jackson SONGS drauf!!!

DAS und vieles mehr verbinde ich mit ihm.
Er schaffte es, Millionen Menschen nahe zu sein ohne sie jemals kennengelernt zu haben.

Respekt. Egal, was sonst noch war. Er ist und bleibt ein großer Künstler.
Zu dessen Musik hoffentlich noch meine und unsere Kinder tanzen werden...

Rest in Peace, Michael.

Montag, Mai 04, 2009

the time of your life




Ganzkörpergänsehaut. Kopfhörersound. "good riddance". The time of your life. Ein Song für die Ewigkeit. Mal wieder. Freie Assoziationen.

Das Sterben der Kindheit, wiedergeboren in einem Wust aus Verpflichtungen, grauen und auch wieder guten Tagen. Und Aufstehen und Fallen. Jeden Tag.
Nie genau wissen, was wirklich wird. Mit einem Tränenschleier aus der Stadt rennen. Hinein in die Unschuld der frühen Tage voller sonnengewärmter Haut, Eis am Stiel (das gute mit Orange!), Blumen pflücken für die alte Nachbarin nur um auf die Belohnung in Form von Schokolade zu spekulieren. Die Knie aufschürfen, Pflaser drauf. Wird alles wieder gut. Im Arm geschaukelt werden. Ein Sprung ins Schwimmbecken. Auftauchen, Chlor überall. Und dieser leichte Untergeruch.
Warme Terrassensteine. Der Geruch von Sonnencreme. In der Sonne einschlafen.
Null Ahnung und glücklich. Wenn wir nur gewusst hätten, wie selig diese Tage sind. Wir hätten sie nie wieder losgelassen.
Ach, .. wie gerne würde ich noch einmal zurückgehen.
An den Ort, an dem jeder Tag eine offene Tür ins Leben war. Keine Gefahr, die nicht gebannt werden konnte.
Wir waren Helden, Supermänner, Stars in unserem eigenen Mikrokosmos.
Unwiederbringlich.

Und was jetzt ?
Das Leben kommt hart. Führerschein, das erste Mal, das erste Versagen und Gewinnen.
Verlust, Realisieren, dass Menschen nie wieder kommen, wenn sie einmal gegangen sind.
Und Verantwortung. Verantwortung für jeden Atemzug, in dem wir wieder einen Zentimeter wachsen. Und wissen, dass trotzdem noch so viel vor uns liegt.
Nostalgie. Bittersüß.

"It's something unpredictable, but in the end it's right
I HOPE YOU HAD THE TIME OF YOUR LIFE."

Donnerstag, April 23, 2009

breathe!

"Wo ich bin?" antwortete mir die Zeit, "Ich bin in einer Ecke in deinem Kalender. Dort hab ich mich zurückgezogen, weil ich so abgenommen habe und nicht mehr fit bin."
"Ich bin mitgegangen" antwortete mir die Muße, "Du hast ja so viel zu tun, dass du mich kaum noch zu sehen bekommst.Du bist so sehr um deine Zukunft besorgt, dass du dir keine Pause mehr erlauben willst."
Und da standen plötzlich noch drei kleine, abgehungerte Gestalten vor mir, in deren Augen die pure Angst verborgen lag. Sie klammerten sich an mein T-Shirt und schauten mich traurig an.
Es waren die Freundschaft, die Liebe und die Musik. Und alle drei sagten das gleiche. Still, leise, fast flüsternd.

"Vergiss uns nicht."
"Das wäre mein Tod", antwortete mein Herz.

Sonntag, April 12, 2009

Eier, wir brauchen Eier!

Zuerst einmal :






Und dann :

Ich bin mal weg. Und so.

13.-17.4. - in Berlin. :-)



Wer Souvenirs möchte, tippe mir eine Sms.

:-)

Es grüßt (schon aus dem halben Off)

dat Kat. a.k.a. murmel

Freitag, April 03, 2009

times

Boom!
Frühling.
16°.
Azurblauer Himmel.

Aus den offenen Küchenfenstern der Restaurants riecht es nach frisch angebratenem Gemüse, die Bars werden wieder vom Lieferanten mit Bier für die nächste Party versorgt, Mütter schieben Kinderwägen vor sich her, Teenies drehen ihre Ipods auf und lachen, schwatzen.
Alte Damen strahlen in der wohlig-warmen Mittagssonne um die Wette. Ja, sogar den sonst so traurigen, perspektivlosen Gesichtern huscht ein Lächeln über die Lippen, wenn sie die spielenden Kinder beobachten, die durch die Fußgängerzone an der Hand ihrer Eltern hüpfen.

Das Leben pulsiert. Die Stadt ist aus dem Winterschlaf erwacht.
Und irgendetwas Wahres muss an dem berühmten Frühlingsgefühl dran sein.

Warum sonst ist das Leben so wie es gerade ist ?

Freitag, März 13, 2009

Wusst ich's doch!


"Dumme Studenten hören Lil Wayne und Beyonce - intelligente Beethoven"





http://www.shortnews.de/start.cfm?id=755319


;-)

/ironie

Mittwoch, Februar 25, 2009

dizzy - dissiotiatives schreiben

4:44 Uhr..ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Irritiert, aufs Innerste verängstigt lausche ich den Geräuschen die das Haus macht. Jeder unbekannte Laut zieht mich zurück in den Alptraum. Du schlummerst und dein leises Atmen beruhigt mich ein wenig. Doch ich kann sie nicht vergessen, diese Bilder.

...verletzt von einem Messer meines kleinen Bruders (der sichtlichen Spaß daran hatte mir das Küchenmesser in die Seite zu rammen! "Pet semetary" lässt grüßen..) schleppe ich mich durch ein Dorf, in dem jeder Bürger meine Verletzung sieht, jedoch mir keiner hilft. Wut und Panik überkommen mich und ich bemerke, dass meine Kräfte schwinden.
Warum zur Hölle hilft mir denn keiner?
Ich lande bei einem scheinbar hilfsbereiten, freundlichen dickeren Herrn der mich in sein Haus bittet.
Böser Fehler! Ich hätte es wissen müssen! Verdammt!
Eine Mischung aus "Hostel", "Sin City" und blankem Wahnsinn erwartet mich. Er hat noch ein Mädchen gefangen und vor aus uns leckere Suppe zu machen. Mitsamt einer blutigen, nicht mehr so weissen Metzgersschürze und einem großen Kochlöffel grinst er uns still an.
Da entschließe ich mich, meine ganzen Kräfte zu sammeln und zu versuchen zu flüchten.
Ich kann mich aus unerfindlichen Gründen retten und trete hinaus in die flirrende Sommerhitze, höre jedoch das mitgefangene Mädchen durchs offene Fenster schreien. Er hat sie umgebracht, das kann man hören.
Hilflos und konfus falle ich in das am Haus gelegene Kornfeld. Danach endet mein Traum.
Hui...

Uarghh...Traumdeutungen sind sowas von blöd. Kannibalen, Messer, dicke Bäuche, Gaffer, Arschkekse. Und warum immer dann, wenn ich mal Schlaf brauche? Ich schätze die Fragestellung entbehrt jeglicher rationaler Grundlage..dämlich.

Und auch Fasching wird immer dämlicher. Noch ein Grund zum Saufen. Wer feiern will, kann doch auch so ne Party schmeissen, oder?
Und ALKOHOL...ach, schon allein das Wort erzeugt Katerstimmung und Überdruss. Diese läppische chemische Verbindung legt einfach ZU viele Kanäle frei. Da bricht alles durch, was in einem nüchternen Moment (ohne Publikum!) viel besser zu besprechen werde.

Und wie krieg ich eigentlich diesen Knoten im Kopf raus?

Taumeln, Fallen, Aufstehen. So wird es immer sein.

Oder?