...GERETTET werden.
Vor einem Leben in Einsamkeit, emotionaler Abholzung, der Kälte, der Hitze, einem schlechten Job, der falschen Entscheidung, zu wenig Geld, zuviel Geld, zu hässlichen Menschen und deren Problemen, zu schönen Menschen und deren Ruhm, der einen nur neidisch macht, vor allem was einen emotional aus dem Ungleichgewicht bringen könnte.
Doch was passiert mit den Rettern?
Die sind meist emotional so abgewrackt, dass einer "Burn-out!" schreit
und sofort die Ambulanz ruft.
Eines der Dinge, die ich früh gelernt und doch jetzt erst verstanden habe:
Es gibt keine Grauzone.
Nur retten. Oder gerettet werden.
Freitag, August 13, 2010
Samstag, August 07, 2010
the animals were gone
by Damien Rice (cheers, mate! great one.)
Woke up and for the first time the animals were gone
It's left this house empty now, not sure if I belong
Yesterday you asked me to write you a pleasant song
I'll do my best now, but you've been gone for so long
The window's open now and the winter settles in
We'll call it Christmas when the adverts begin
I love your depression and I love your double chin
I love 'most everything that you bring to this offering
Oh I know that I left you in places of despair
Oh I know that I love you, so please throw down your hair
At night I trip without you, and hope I don't wake up
'Cause waking up without you is like drinking from an empty cup
Woke up and for the first time the animals were gone
Our clocks are ticking now so before our time is gone
We could get a house and some boxes on the lawn
We could make babies and accidental songs
I know I've been a liar and I know I've been a fool
I hope we didn't break yet, but I'm glad we broke the rules
My cave is deep now, yet your light is shining through
I cover my eyes, still all I see is you
Oh I know that I left you in places of despair
Oh I know that I love you, so please throw down your hair
At night I trip without you, and hope I don't wake up
'Cause waking up without you is like drinking from an empty cup
Woke up and for the first time the animals were gone
It's left this house empty now, not sure if I belong
Yesterday you asked me to write you a pleasant song
I'll do my best now, but you've been gone for so long
The window's open now and the winter settles in
We'll call it Christmas when the adverts begin
I love your depression and I love your double chin
I love 'most everything that you bring to this offering
Oh I know that I left you in places of despair
Oh I know that I love you, so please throw down your hair
At night I trip without you, and hope I don't wake up
'Cause waking up without you is like drinking from an empty cup
Woke up and for the first time the animals were gone
Our clocks are ticking now so before our time is gone
We could get a house and some boxes on the lawn
We could make babies and accidental songs
I know I've been a liar and I know I've been a fool
I hope we didn't break yet, but I'm glad we broke the rules
My cave is deep now, yet your light is shining through
I cover my eyes, still all I see is you
Oh I know that I left you in places of despair
Oh I know that I love you, so please throw down your hair
At night I trip without you, and hope I don't wake up
'Cause waking up without you is like drinking from an empty cup
Mittwoch, Juli 28, 2010
der moment
Kick. Licht. Dunkel. Flackern. Der berühmte Tunnelblick.
Alles was war ist nur noch ein Schatten im blinden Fleck des Hirns.
Das Leben schiebt, die knochigen Finger zwischen meine Rippen drückend,
mich und mein ganzes Leben über den Rand.
Warum also wehren?
Vielleicht ist wirklich alles vorbei.
Hier, in dieser Stadt. In der jeder jeden kennt. Ich kenne jeden.
Ich weiß.
Ich weiß wie es sich anfühlt mit kaputtem, knacksendem, einsam piepsenden Roboterherzen durch die Straßen zu fallen. Nach Sinn und Verstand zu suchen.
Die gleichen Gesichter, die in manchen Momenten schon die Konturen vermissen lassen. Alles verschwimmt. Zur Masse. Es zieht mich in seinen Strudel. Ich muss weg. Muss flüchten.
Neue Dinge sehen, endlich glücklich werden im besten Fall.
Doch was ist, wenn ich weggehe und im "Anderswo" ist nichts? ABSOLUT NICHTS?
Ich komme zurück und das Leben läuft durch die Finger.
Ich kratze die Krümel vom Boden und freu mich über die Reste von gestern.
Soll es das sein? Muss es so bleiben?
Alles was mir bleibt ist der Moment. In dem ich es spüre. Oder nicht.
Dienstag, Juli 27, 2010
in die mitte zielen
Zapping. Ablenkung. Was soll sonst im Free-TV nachts kommen ausser vögelnde Menschen? Heterosexuelle, vögelnde Menschen.
Ich beginne mich zu hassen. Und den Sex. Heten, Homos. Alle, die vögeln. Körperlichkeit an sich. Eine simple rein-raus Geschichte, reduziert auf das Erlebnis. Das ich nicht habe. Die Nähe, die fehlt. Nicht mal das bekomme ich hin herzustellen. Ohne alles kaputt zu machen.
Die Frau im Film stöhnt. Ich schalte um.
Noch nie habe ich mich so einsam gefühlt.
Ich stelle um auf Tagtraum. Frage mich, wie viel das Leben wiegt. Die Zuneigung zu einem Menschen. Wie oft es diskutiert werden kann? Es tropft. Nur eine Träne. Ich wische sie weg.
Ich spreche mir die Wörter vor.
Bis sie hinten über fallen und keinen Sinn mehr ergeben. Sich hohl anhören.
Ich wollte vor deiner Tür stehen.
Heute. Heute nacht. Heute nacht wollte. Heute nacht wollte ich.
Heute nacht wollte ich vor. Heute nacht wollte ich vor deiner. Vor DEINER Tür.
Ach, fuck it.
Ich mag viele Dinge verkackt haben. Mit uns. Mit allem. Mit vielen Menschen. Aber noch nie habe ich mich so wie DU gefühlt. Als würde jemand mit aller Kraft das Drahtseil aus mir herrausreißen, dann einen lustigen, bunten Pfeifendreher-Draht drumherumknüpfen und dazu noch behaupten das sähe gut aus.
Degradiert bin ich.
Zur "besten" Freundin. Das geht ja schon alles.
Aber auch in meiner Trauer um alles was wir hatten bin ich noch gemein zu dir, sagst du. Nein, sagen tust du es nicht, aber es tropft aus jedem Satz, den du mir entgegensprichst.
Von Angesicht zu Angesicht. Und dann noch am Telefon.
Ich wollte um alle Maßen geliebt werden. Und jetzt auch noch.
Was bin ich doch für ein Unmensch.
Aber man kann leicht in die Mitte zielen, wenn das Ziel so nahe ist. Manchmal trifft man da auch ein nicht nur ein Stück Fleisch, sondern den vielzitierten Muskel.
Ich möchte jetzt neben Dir liegen und "Explosion" hören.
Just for the sake of the fucking old times.
Jetzt singt auch noch Bob Dylan "It ain't me, Babe"..sentimentaler Scheiß.
Auf der ARD läuft jetzt kein Sex mehr sondern Karl-Theodor zu Guttenberg.
Er sieht irgendwie angestrengt aus. Und traurig.
Ich drücke den Aus-Knopf. Der Bildschirm wird schwarz.
Ich beginne mich zu hassen. Und den Sex. Heten, Homos. Alle, die vögeln. Körperlichkeit an sich. Eine simple rein-raus Geschichte, reduziert auf das Erlebnis. Das ich nicht habe. Die Nähe, die fehlt. Nicht mal das bekomme ich hin herzustellen. Ohne alles kaputt zu machen.
Die Frau im Film stöhnt. Ich schalte um.
Noch nie habe ich mich so einsam gefühlt.
Ich stelle um auf Tagtraum. Frage mich, wie viel das Leben wiegt. Die Zuneigung zu einem Menschen. Wie oft es diskutiert werden kann? Es tropft. Nur eine Träne. Ich wische sie weg.
Ich spreche mir die Wörter vor.
Bis sie hinten über fallen und keinen Sinn mehr ergeben. Sich hohl anhören.
Ich wollte vor deiner Tür stehen.
Heute. Heute nacht. Heute nacht wollte. Heute nacht wollte ich.
Heute nacht wollte ich vor. Heute nacht wollte ich vor deiner. Vor DEINER Tür.
Ach, fuck it.
Ich mag viele Dinge verkackt haben. Mit uns. Mit allem. Mit vielen Menschen. Aber noch nie habe ich mich so wie DU gefühlt. Als würde jemand mit aller Kraft das Drahtseil aus mir herrausreißen, dann einen lustigen, bunten Pfeifendreher-Draht drumherumknüpfen und dazu noch behaupten das sähe gut aus.
Degradiert bin ich.
Zur "besten" Freundin. Das geht ja schon alles.
Aber auch in meiner Trauer um alles was wir hatten bin ich noch gemein zu dir, sagst du. Nein, sagen tust du es nicht, aber es tropft aus jedem Satz, den du mir entgegensprichst.
Von Angesicht zu Angesicht. Und dann noch am Telefon.
Ich wollte um alle Maßen geliebt werden. Und jetzt auch noch.
Was bin ich doch für ein Unmensch.
Aber man kann leicht in die Mitte zielen, wenn das Ziel so nahe ist. Manchmal trifft man da auch ein nicht nur ein Stück Fleisch, sondern den vielzitierten Muskel.
Ich möchte jetzt neben Dir liegen und "Explosion" hören.
Just for the sake of the fucking old times.
Jetzt singt auch noch Bob Dylan "It ain't me, Babe"..sentimentaler Scheiß.
Auf der ARD läuft jetzt kein Sex mehr sondern Karl-Theodor zu Guttenberg.
Er sieht irgendwie angestrengt aus. Und traurig.
Ich drücke den Aus-Knopf. Der Bildschirm wird schwarz.
Sonntag, April 25, 2010
Sind wir doch mal ehrlich..
...was soll ich dir erzählen?
Du willst meine ehrliche Meinung gar nicht mehr hören.
Du hörst eh nicht zu. So fühlt es sich an.
Sag ich was, übertreibe ich oder "versaue allen die Stimmung". Sage ich nichts, herrscht Stille. Beängstigende Stille.
Sind wir doch mal ehrlich...
du lebst in einer neuen, eigenen Welt. Mit einem Menschen, den ich sehr geliebt habe. Und an diesem Abend hast du es mir förmlich um die Ohren gehauen, wie sehr ihr euch liebt. Aber ich habe nichts gesagt, bevor ich jemandem die Stimmung versaue. Touche.
Sind wir doch mal ehrlich...
Ich weiß nicht mehr, was ich von Dir denken soll. Pause schön und gut. Das entzweit einen. Aber so krampfig wie an diesem Abend war es noch nie. Ich habe gehofft, dass es alles schon wieder wird. Weil du mir wichtig bist. Nichts passierte. Wir waren zwei staksig laufende Tierkinder, die erst das Gehen lernen mussten. Du hattest dich entschieden gar nicht erst aufzustehen.
Ich bin am Boden. Enttäuscht. Verletzt.
Du hast es nicht gemerkt oder wolltest es nicht. Du lebst in einer neuen Welt, in die ich als sperriges Puzzleteil nicht mehr reinpasse.
Vielleicht spürst du, dass ich dir noch wichtig bin. Ansonsten wüsste ich nicht was wir noch machen sollten.
Wenn nicht einmal das Gefühl habe dir unter vier Augen sagen zu können
"Hey, sind wir doch mal ehrlich.."
Du willst meine ehrliche Meinung gar nicht mehr hören.
Du hörst eh nicht zu. So fühlt es sich an.
Sag ich was, übertreibe ich oder "versaue allen die Stimmung". Sage ich nichts, herrscht Stille. Beängstigende Stille.
Sind wir doch mal ehrlich...
du lebst in einer neuen, eigenen Welt. Mit einem Menschen, den ich sehr geliebt habe. Und an diesem Abend hast du es mir förmlich um die Ohren gehauen, wie sehr ihr euch liebt. Aber ich habe nichts gesagt, bevor ich jemandem die Stimmung versaue. Touche.
Sind wir doch mal ehrlich...
Ich weiß nicht mehr, was ich von Dir denken soll. Pause schön und gut. Das entzweit einen. Aber so krampfig wie an diesem Abend war es noch nie. Ich habe gehofft, dass es alles schon wieder wird. Weil du mir wichtig bist. Nichts passierte. Wir waren zwei staksig laufende Tierkinder, die erst das Gehen lernen mussten. Du hattest dich entschieden gar nicht erst aufzustehen.
Ich bin am Boden. Enttäuscht. Verletzt.
Du hast es nicht gemerkt oder wolltest es nicht. Du lebst in einer neuen Welt, in die ich als sperriges Puzzleteil nicht mehr reinpasse.
Vielleicht spürst du, dass ich dir noch wichtig bin. Ansonsten wüsste ich nicht was wir noch machen sollten.
Wenn nicht einmal das Gefühl habe dir unter vier Augen sagen zu können
"Hey, sind wir doch mal ehrlich.."
Donnerstag, März 04, 2010
eine gute erinnerung
Endlich mal wieder eine haben. Was gäb ich dafür. Etwas Unschuldiges, reines, nichts das weh tut oder wütend macht.
Dann "born slippy" heute früh auf dem Weg zur Arbeit...strahlend blauer Himmel..endloses Blau...der pumpende Beat setzt ein..und ich muss an Freunde denken. Alles, was ich in den letzten Monaten getan und gedacht, in Bewegung gesetzt und auch vernachlässigt habe, habe ich ohne diesen Gedanken gemacht.
Wie konnte ich denken es würde mir besser gehen, wenn ich alles alleine versuche? Wo sind alle meine Freunde hin? Sitzen sie vorm Telefon und warten auf meinen Anruf ? Haben sie mich vergessen und/oder verschmäht in ihrem festen Glauben ich wäre zum Arschloch mutiert und hätte mich deswegen nicht gemeldet...?
Ich sitz fest. In einem riesigen Batzen Vergangenheit, der wie Kaugummi am Schuh hängt. In 1000facher Größe. Er hat mein Bein und mein Herz in Beschlag genommen und klebt am Boden, mit mir darin.
Oder ist es doch alles "natürliche Selektion" und die, die einem auch Abwesenheit mal verzeihen die "Richtigen"?
Whatever.
Ich brauch einfach neue Ideen. Und vll. einen oder zwei Anrufe.
Dann "born slippy" heute früh auf dem Weg zur Arbeit...strahlend blauer Himmel..endloses Blau...der pumpende Beat setzt ein..und ich muss an Freunde denken. Alles, was ich in den letzten Monaten getan und gedacht, in Bewegung gesetzt und auch vernachlässigt habe, habe ich ohne diesen Gedanken gemacht.
Wie konnte ich denken es würde mir besser gehen, wenn ich alles alleine versuche? Wo sind alle meine Freunde hin? Sitzen sie vorm Telefon und warten auf meinen Anruf ? Haben sie mich vergessen und/oder verschmäht in ihrem festen Glauben ich wäre zum Arschloch mutiert und hätte mich deswegen nicht gemeldet...?
Ich sitz fest. In einem riesigen Batzen Vergangenheit, der wie Kaugummi am Schuh hängt. In 1000facher Größe. Er hat mein Bein und mein Herz in Beschlag genommen und klebt am Boden, mit mir darin.
Oder ist es doch alles "natürliche Selektion" und die, die einem auch Abwesenheit mal verzeihen die "Richtigen"?
Whatever.
Ich brauch einfach neue Ideen. Und vll. einen oder zwei Anrufe.
Dienstag, Dezember 01, 2009
zitiert
Auszug aus Erich Fromms "Die Kunst des Liebens" :
Know that i've seen it all before.
I aint gonna be your fool any more."
"Die Liebe ist aber nicht nur ein Geben, ihr "aktiver" Charakter zeigt sich auch darin, daß sie in allen ihren Formen stets folgende Grundelemente enthält: Fürsorge, Verantwortungsgefühl, Achtung vor dem anderen und Erkenntnis."
Auszug aus Amos Lees "seen it all before" :
"Baby, i've seen it all before.
Know that i've seen it all before.Know that i've seen it all before.
I aint gonna be your fool any more."
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